Familiensportgemeinschaft Siegen e.V.Stand 2017

                                        Satzung

§  1  Name und Sitz

1. Der Verein führt den Namen „Familiensportgemeinschaft e.V. Siegen“, Vereinsregister-Nr. 1018.

2. Der Verein hat seinen Sitz in Siegen. Er ist Mitglied im Deutschen Sportbund und in der
    „Familien-Sportgemeinschaft e.V., Landesverband NRW „im Landessportbund NRW.
       
 3. Der Verein kann Untergruppen bilden

§ 2 Zweck und Ziel

1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts
„Steuerbegünstigte Zwecke „  der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist Förderung des Sports und der Jugendhilfe. Die Satzungszwecke werden insbesondere verwirklicht durch:
       
a) Pflege von Sport und Spiel, besonders als Familiensport/Breitensport.

b) Ausbau von Sportgeländen, Erholungsstätten, Lehr- und Bildungsmöglichkeiten.
 
c) Förderung der Jugendpflege im Sinne der staatlichen und freien (verbandsmäßigen) Jugenderziehung durch Spiel, Sport, musische Betätigung, und gemeinsame Wanderungen, Fahrten und Lager.
 
d) Schwimmen, Laufsportarten, u.a. Nordic Walking und Boule / Petanque.

e) Teilnahme/Durchführung an/von sportlichen Wettkämpfen und Turnieren

f) Unterhaltung und Pflege von Sportanlagen

2. Der Verein ist eine politisch  und konfessionell unabhängige Vereinigung gleichgesinnter Menschen, die
 Unterschiede der Rasse und des Glaubens achten.   
        
3. Der Verein achtet und fördert das Familienleben, die kulturelle und geistige Betätigung.

4. Der Verein ist selbstlos tätig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Ziele

5. Mittel des Vereins dürfen nur für die  satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

6. Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig  hohe Vergütungen begünstigt werden.

§   3 Mitgliedschaft

1. Mitglied kann jede natürliche Person werden, die die Satzung anerkennt, sich in die Gemeinschaft einfügt und unbescholten ist.

2. Der Antrag auf Mitgliedschaft ist schriftlich zu stellen. Über die Aufnahmen entscheidet der Vorstand. Jede
Aufnahme erfolgt zunächst als vorläufiges Mitglied befristet für ein Jahr.

3. Die Nutzung einer angewiesenen Parzelle auf dem Gelände in Burbach-Lützeln wird durch den Abschluss eines Nutzungsvertrages verbindlich geregelt.
                                                                                                                                                         
§   4 Beendigung der Mitgliedschaft

1. Jedes Mitglied kann durch schriftliche Erklärung zum Quartalsende aus dem Verein austreten. Die Erklärung muss dem Vorstand spätestens 6 Wochen vorher mit eingeschriebenem Brief zugestellt werden.

2. Das Ende der Mitgliedschaft   durch Ausschluss kann der Vorstand beschließen, wenn das Mitglied:
a) schwerwiegend gegen die sittliche Ordnung, die Ziele und Interessen des Vereins verstößt.
b)  mehr als ein Jahr im Zahlungsverzug ist.
  
3.  Der Ausschluss wird dem Mitglied schriftlich mitgeteilt.
     Das Mitglied kann innerhalb von 4 Wochen den Rechtsausschuss anrufen.

4. Gegen die Entscheidung des Vorstandes über einen Ausschluss oder eine Ahndung kann Einspruch eingelegt werden. Über den Einspruch entscheidet der Rechtsausschuss. Jedes Mitglied erkennt dessen Entscheidung schon mit der Stellung des Aufnahmeantrages an.

5.  Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
 
§  5a  Beiträge

1. Das Rechnungsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

2. Beiträge werden in der Beitragsordnung festgelegt. Darüber beschließt die Mitgliederversammlung.

3. Der Beitrag ist jährlich im Voraus bis 31.3. fällig.

     Alles Weitere regelt die Beitragsordnung.

§  5b  Umlage

Für besondere Maßnahmen des Vereins können von den Mitgliedern Umlagen erhoben werden.
Der Beschluss zur Erhebung einer Umlage wird von der Mitgliederversammlung mit relativer Mehrheit der erschienenen Mitglieder getroffen.

Eine Umlage kann erhoben werden:

1. Zur Abdeckung eines unvorhergesehenen und unvermeidbaren Finanzbedarfs

2. Für Baumaßnahmen

Die Höhe bestimmt die Mitgliederversammlung.
Eine Vereinsumlage darf zum gleichen Zweck nur einmal erhoben werden.

§  6  Die Organe des Vereins sind

1. Die Mitgliederversammlung

2. Der Vorstand

3. Der Rechtsausschuss

 Auf Beschluss Der Mitgliederversammlung können weitere organisatorische Einrichtungen, insbesondere Ausschüsse mit besonderen Aufgaben, geschaffen werden.

§  7  Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung ist das oberste Organ des Vereins.

2a. Die ordentliche Mitgliederversammlung wird im 1. Halbjahr eines Jahres durch den Vorstand einberufen. Eine dreiwöchige Ladungsfrist soll gewahrt werden.

2b. Alle Informationen und Rechnungen werden an die Mitglieder per E-Mail oder per Post verschickt, ebenso die Einladungen für die Versammlungen und Veranstaltungen.

3. Die schriftliche Einladung zur Mitgliederversammlung muss die Tagesordnung enthalten. Anträge zur Tagesordnung müssen dem Vorstand spätestens 8 Tage vor er Mitgliederversammlung schriftlich eingereicht worden sein.

4. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung wird unter Wahrung einer Frist von mindestens einer Woche einberufen, wenn es
a) der Vorstand mit einfacher Mehrheit beschließt.
b) schriftlich von mindestens 5 Mitgliedern verlangt wird. Der Antrag erlangt Gültigkeit mit eigenhändiger Unterschrift dieser Mitglieder.
c) der Rechtsausschuss bei Streitfällen, die den Bestand des Vereins bedrohen, beschließt, soweit die Vermittlung zwischen den Streitenden durch den Rechtsausschuss gescheitert ist.

5. Beschlussfähigkeit liegt in der Mitgliederversammlung vor, wenn 25 % der nicht passiven Mitglieder anwesend sind.

6. Soweit die Satzung nicht anders bestimmt, beschließt die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder.

7.Über die Versammlung ist ein schriftliches Protokoll zu führen und vom Schriftführer und dem Vorsitzenden zu unterzeichnen und den Mitgliedern bis zur nächsten Mitgliederversammlung vorzulegen.

§  8  Aufgaben der Mitgliederversammlung

1. Die Mitgliederversammlung wählt den Vorstand (mit Ausnahme des Jugendwartes, s. § 14) auf 2 Jahre, den Rechtsausschuss, die Kassenprüfer auf 2 Jahre.

2. Die Mitgliederversammlung entlastet den Vorstand oder einzelne seiner Mitglieder. Hierzu sind der Geschäfts- und Kassenbericht des Vorstandes und der Bericht der Kassenprüfer vorzulegen.

3. Die Mitgliederversammlung kann mit 2/3 Mehrheit den Vorstand, den Rechtsausschuss oder einzelne Mitglieder dieser Organe (ausgenommen den Jugendwart), sowie die Kassenprüfer vorzeitig abberufen.

§  9  Stimmrecht

1. Stimmrecht haben alle ordentlichen Mitglieder nach Vollendung des 18. Lebensjahres.

2. Stimmberechtigt sind alle ordentliche Mitglieder, welche den Beitrag einschließlich aller Kosten für das letzte Jahr vor der Mitgliederversammlung bezahlt haben

3. Abweichend hiervon kann die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der anwesenden Personen die Stimmberechtigung beschließen.

§ 10  Der Vorstand

1. Der Vorstand besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Schriftführer, dem Kassenwart, die Beisitzer für besondere Aufgaben, je nach Bedarf (z.B. Gelände-, Schwimmbad-, Sportangelegenheiten und Veranstaltungen, Internet-/ Öffentlichkeitsarbeit) und als beratendes Mitglied der Jugendwart.
 Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer gewählt ist.
                                                                                                                  
2. Der Vorstand im Sinne von § 26 BGB sind der 1. Vorsitzende, der 2. Vorsitzende, der Kassenwart, der Schriftführer.
Jeweils zwei Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes vertreten den Verein.
Der Vorstand protokolliert  seine Beschlüsse.

3. Tritt ein Vorstandsmitglied vorzeitig zurück, wählt die nächste Mitgliederversammlung seinen Nachfolger.
Im Falle des Jugendwartes die nächste Jugendversammlung der Jugendgemeinschaft.
Bis dahin kann der Vorstand einen Vertreter, der die Geschäfte führt benennen. Findet sich keine geeignete Person, führt der Restvorstand die Geschäfte des ausgeschiedenen Mitglieds.

§ 11 Rechtsausschuss

1. Der Rechtsausschuss hat 3 Mitglieder, die ihren Vorsitzenden selbst bestimmen, sowie 3 Ersatzmitglieder.
Ersatzmitglieder werden in der Reihenfolge ihres Lebensalters tätig, wobei der jeweils Älteste als erster berufen ist, wenn eines der Haupt-Mitglieder wegen Befangenheit oder aus einem anderen Grund an der Mitwirkung im Rechtsausschuss behindert ist.

2. Der Rechtsausschuss hat die Aufgabe, Streitigkeiten jeder Art zu schlichten. Kommt eine Einigung nicht zustande, so entscheidet die Mitgliederversammlung.

3. Er hat Beschwerden von Mitgliedern, die sich durch Maßnahmen des Vorstandes in ihren Rechten verletzt fühlen, entgegenzunehmen.

4. Im Übrigen wird er in den sonst in dieser Satzung vorgesehenen Fällen tätig.


§ 12  Kassenprüfer

1. Die Kassenführung wird durch die Kassenprüfer überwacht. Sie haben die Pflicht, mindestens einmal im
Jahr eine Kassenprüfung vorzunehmen. Über das Ergebnis einer jeden Prüfung haben die Kassenprüfer
einen schriftlichen Bericht  zu verfassen und sowohl dem Vorstand als auch der Mitgliederversammlung vorzulegen. Sie nehmen Stellung zum Finanzgebaren des Vereins.
       
2. Die Kassenprüfer sind der Mitgliederversammlung gegenüber verantwortlich.

3. Die Kassenprüfer werden im Wechsel für eine Amtszeit von jeweils 2 Jahren gewählt. Eine sofortige
Wiederwahl ist nicht zulässig, jedoch nach Aussetzen einer Wahlperiode wieder möglich.

§  13 Satzungsänderungen und Auflösung

1. Die Satzung kann nur mit 2/3 Mehrheit der anwesenden, stimmberechtigten Mitglieder einer Mitgliederversammlung geändert werden.

2. Der Verein kann sich nur dann auflösen, wenn dies 3/4 aller anwesenden, stimmberechrigten Mitglieder auf einer Mitgliederversammlung verlangen.

3. Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Stadt Siegen, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.
                                                                                               
§  14  Jugendarbeit

1. Die Kinder der Mitglieder und die Mitglieder bis zum vollendeten 25. Lebensjahr bilden die Jugendgemeinschaft

2. Die Jugendgemeinschaft regelt die sie betreffenden Angelegenheiten in eigener Verantwortung. Sie gibt sich im Rahmen dieser Satzung eine Ordnung und wählt den Jugendwart. Dieser ist im Vorstand als beratendes Mitglied tätig (nach  § 10 der Satzung). Findet sich kein Jugendwart, kann ein Jugendbeauftragter vom Vorstand eingesetzt werden.

3. Die vom Vorstand zur Verfügung gestellten Mittel für die Jugendarbeit verwaltet der Jugendwart. Er ist dem Vorstand gegenüber verantwortlich. Wenn kein Jugendwart gewählt ist, verwaltet der Kassenwart im Interesse der Vereinsjugend die Jugendkasse.

 4. Die Jugendarbeit wird durch den Vorstand gefördert.

 5. Die Aufsichtspflicht der Erziehungsberechtigten bleibt unberührt.

§  15 Haftung

Der Verein haftet gegenüber den Mitgliedern für Unfälle und sonstige Schäden nur im Rahmen der von ihmabgeschlossenen Haftpflicht und Unfallversicherungen.
Der Verein haftet nicht für die zu den Arbeitsstunden mitgebrachten Kleidungs-, Wertgegenständen oder
Bargeld.
Ausrüstungsgegenstände, die der Verein nicht zur Verfügung hat und das Mitglied, nach Absprache mit dem
Vorstand, aus seinem privaten Bestand benutzt, können bei Schäden repariert oder nach Wert ersetzt
werden.

§  16 Schlussvorschriften
             
1. Gerichtsstand und Erfüllungsort für alle Angelegenheiten des Vereins ist Siegen.

2. Diese Satzung tritt an die Stelle der bisherigen beschlossenen von der Mitgliederversammlung geänderten Satzung.

 Burbach-Lützeln den 04.11.2017

 

Familiensportgemeinschaft Siegen e.V., Sonnenwinkel, 57299 Burbach-Lützeln
FKK-Sport- und Freizeitgelände im südlichen Siegerland, im Dreiländer-Eck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz - Gelände-Telefon: 02736 3166 - email: info@fsg-siegen.de

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