Geschäftsordnung                                        Stand 2018
                                            der

                                    FSG SIEGEN


      § 1   Öffentlichkeit
      § 2   Einberufung
      § 3   Beschlussfähigkeit
      § 4   Versammlungsleitung
      § 5   Worterteilung und Rednerfolge
      § 6   Wort zur Geschäftsordnung
      § 7   Anträge
      § 8   Dringlichkeitsanträge
      § 9   Anträge zur Geschäftsordnung
      § 10 Abstimmungen
      § 11 Wahlen
      § 12 Versammlungsprotokolle
      § 13 Inkrafttreten



       § 1 Öffentlichkeit

      (1)   Die Familiensportgemeinschaft e.V. Siegen erlässt zur Durchführung von Versammlungen, Sitzungen und
               Tagungen (nachstehend Versammlungen genannt) diese Geschäftsordnung.

      (2)   Die Mitgliederversammlungen sind öffentlich. Die Öffentlichkeit ist auszuschließen, wenn auf Antrag ein
               entsprechender Beschluss gefasst wird.
              
      (3)   Alle weiteren Versammlungen sind nicht öffentlich. Die Öffentlichkeit kann zugelassen werden, wenn
               die Mitglieder der Versammlung dies beschlossen haben.

      (4)   Bei Öffentlichkeit von Versammlungen können Einzelpersonen oder Einzelgruppen nicht ausgeschlossen
               werden, es sei denn, die Aufrechterhaltung der Ordnung ist gefährdet.

      § 2 Einberufung

      (1)   Die Einberufung der Mitgliederversammlung und der übrigen Versammlungen und Gremien des Vereins richtet sich nach der Satzung (§ 7, Ziffer 2a).

      § 3 Beschlussfähigkeit

      (1)    Die Beschlussfähigkeit der Mitgliederversammlung und der übrigen Versammlungen innerhalb des Vereins
      richtet sich nach der Satzung (§ 7, Ziffer 5).

      § 4 Versammlungsleitung

       (1)   Die Versammlungen werden vom Vorsitzenden eröffnet, geleitet und geschlossen.

      (2)    Falls der Vorsitzende (nachfolgend Versammlungsleiter genannt) und seine satzungsgemäßen Vertreter
      verhindert sind, wählen die erschienenen Mitglieder aus ihrer Mitte einen Versammlungsleiter.
                Dasselbe gilt für Aussprachen und Beratungen, die den Versammlungsleiter persönlich betreffen.

      (3)    Dem Versammlungsleiter stehen alle zur Aufrechterhaltung der Ordnung erforderlichen Befugnisse zu. Ist die ordnungsgemäße Durchführung der Versammlung gefährdet, kann er insbesondere das Wort entziehen,
      Ausschlüsse von Einzelmitgliedern auf Zeit oder für die ganze Versammlung anordnen. Über Einsprüche, die
      unmittelbar ohne Begründung vorzubringen sind, entscheidet die Versammlung mit einfacher Mehrheit ohne
      Aussprache.

      (4)    Nach der Eröffnung prüft der Versammlungsleiter die Ordnungsmäßigkeit der Einberufung, die
      Anwesenheitsliste, die Stimmberechtigung und gibt die Tagesordnung bekannt. Die Prüfungen können delegiert
      werden. Über Einsprüche über die Tagesordnung oder Änderungsanträge entscheidet die Versammlung ohne
      Debatte mit einfacher Mehrheit.

      (5)    Die einzelnen Tagesordnungspunkte kommen in der festgesetzten Reihenfolge zur Beratung und Abstimmung.

      § 5 Worterteilung und Rednerfolge

      (1)    Zu jedem Punkt der Tagesordnung kann eine Rednerliste aufgestellt werden, die von dem Versammlungsleiter
                geführt wird. Die Eintragung erfolgt in der Reihenfolge der Wortmeldungen. Die Rednerliste darf nicht vor Beginn
                der Aussprache eröffnet werden.

      (2)    Das Wort zur Aussprache erteilt der Versammlungsleiter. Die Worterteilung erfolgt in Reihenfolge der
                Rednerliste/Wortmeldungen.

      (3)    Teilnehmer einer Versammlung müssen den Versammlungsraum verlassen, wenn Tagesordnungspunkte
                behandelt werden, die sie in materieller Hinsicht persönlich betreffen.

      (4)    Berichterstatter und Antragsteller erhalten zu Beginn und am Ende der Aussprache ihres Tagesordnungspunktes
                das Wort. Sie können sich auch außerhalb der Rednerliste zu Wort melden. Ihrer Wortmeldung ist vom
                Versammlungsleiter nachzukommen.

      (5)    Der Versammlungsleiter kann in jedem Fall außerhalb der Rednerliste das Wort ergreifen.

      § 6 Wort zur Geschäftsordnung

      (1)    Das Wort zur Geschäftsordnung wird außer der Reihenfolge der Rednerliste/Wortmeldungen erteilt,
                wenn der Vorredner geendet hat.

      (2)    Zur Geschäftsordnung dürfen jeweils nur ein Für- oder Gegenredner gehört werden.

      (3)    Der Versammlungsleiter kann jederzeit, falls erforderlich, das Wort zur Geschäftsordnung ergreifen und Redner
                unterbrechen.

      § 7 Anträge

      (1)    Die Antragsberechtigung zur Mitgliederversammlung ist in § 7der Satzung festgelegt. Anträge an die anderen
                Organe und Gremien können die stimmberechtigten und beratenden Mitglieder der entsprechenden Organe
                und Gremien stellen.

      (2)    Anträge müssen satzungsgemäß (§ 7, Ziff. 3) schriftlich beim Vorsitzenden eingegangen sein.

      (3)    Alle Anträge müssen schriftlich eingereicht werden. Sie sollen eine schriftliche Begründung enthalten.
                 Anträge ohne Unterschrift dürfen nicht behandelt werden.

      (4)     Anträge, die sich aus der Beratung eines Antrages ergeben und diesen ändern, ergänzen oder fortführen,
                  sind ohne Feststellung der Dringlichkeit zugelassen.

      (5)     Für Anträge auf Satzungsänderung gelten die Bestimmungen des $ 13, Ziffer 1, der Satzung.

      § 8 Dringlichkeitsanträge

      (1)    Über Anträge, die später eingehen, darf in der Mitgliederversammlung nur verhandelt werden, wenn die
                 Dringlichkeit bejaht worden ist. Das kann dadurch geschehen, dass die Mitgliederversammlung mit einer
                 Mehrheit von 2/3 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder beschließt, dass der Antrag als
                 Dringlichkeitsantrag in die Tagesordnung aufgenommen wird. Ein Antrag auf Satzungsänderung kann nur
                 dann als Dringlichkeitsantrag behandelt werden, wenn die Dringlichkeit einstimmig beschlossen wird.
                 Über die Dringlichkeit eines Antrages ist außerhalb der Rednerliste/Wortmeldungen sofort abzustimmen,
                 nachdem der Antragsteller gesprochen hat. Ein Gegenredner ist zugelassen.

      § 9 Anträge zur Geschäftsordnung

      (1)    Über Anträge zur Geschäftsordnung auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit ist außerhalb
                 der Rednerliste/Wortmeldungen sofort abzustimmen, nachdem der Antragsteller und ein Gegenredner
                 gesprochen hat.

      (2)    Redner, die zur Sache gesprochen haben, dürfen keinen Antrag auf Schluss der Debatte oder Begrenzung
                 der Redezeit stellen.

      (3)     Vor Abstimmung über einen Antrag auf Schluss der Debatte oder Begrenzung der Redezeit, sind die Namen
                 der in der Rednerliste/Wortmeldungen noch eingetragenen Redner zu verlesen.

      (4)    Wird der Antrag angenommen, erteilt der Versammlungsleiter auf Verlangen nur noch dem Antragsteller
                 oder Berichterstatter das Wort.

      (5)    Anträge auf Schluss der Rednerliste sind zulässig.

      § 10 Abstimmungen

      (1)    Die Reihenfolge der zur Abstimmung kommenden Anträge ist vor Abstimmung deutlich bekannt zu geben.

      (2)    Jeder Antrag ist vor der Abstimmung durch den Versammlungsleiter zu verlesen.

      (3)    Liegen zu einer Sache mehrere Anträge vor, so ist über den weitestgehenden Antrag abzustimmen.
                 Bestehen Zweifel, welcher Antrag der weitestgehende ist, entscheidet die Versammlung ohne Aussprache.

      (4)    Zusatz-, Erweiterungs- und Unteranträge zu einem Antrag kommen gesondert zur Abstimmung.

      (5)    Abstimmungen erfolgen offen. Sind Stimmkarten abgegeben, sind diese vorzuzeigen. Der Versammlungsleiter
                 kann jedoch eine geheime oder namentliche Abstimmung anordnen. Er muss dies tun, wenn es auf Antrag
                 beschlossen wird. Bei der Mitgliederversammlung muss dieser Antrag von mindestens 10 Stimmberechtigten
                 unterstützt werden.

      (6)    Die namentliche Abstimmung erfolgt durch Namensaufruf nach der Namensliste. Die Namen der Abstimmenden
                 und ihre Entscheidung sind im Protokoll festzuhalten.

      (7)    Nach Eintritt in die Abstimmung darf das Wort zur Sache nicht mehr erteilt werden.

      (8)    Bei Zweifel über die Abstimmung kann sich der Versammlungsleiter jedoch zu Wort melden und Auskunft geben.

      (9)    Soweit die Satzung nichts anderes bestimmt, entscheidet bei allen Abstimmungen die einfache Mehrheit der
                 abgegebenen Stimmen, wobei Stimmengleichheit Ablehnung bedeutet. Stimmenthaltungen und ungültige
                 Stimmen werden nicht mitgezählt.
                                                                                                                                                           
      (10)    Auf den Antrag von mindestens 10 der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder muss eine Abstimmung
                 wiederholt werden, wenn der Antrag von mindestens der Hälfte der anwesenden stimmberechtigten
                 Mitglieder angenommen wird. Der Antrag kann auf Wiederholung der Abstimmung in offener, namentlicher oder
                 geheimer Weise gerichtet sein.

        Nur ein Mitglied einer Familie kann in den geschäftsführenden Vorstand gewählt werden.
      (Ergänzung zur MV 26.04.2009)

      § 11 Wahlen

      (1)    Wahlen dürfen nur dann durchgeführt werden, wenn sie satzungsgemäß anstehen, auf der Tagesordnung
                 vorgesehen und bei der Einberufung bekanntgegeben worden sind.

      (2)    Wahlen sind grundsätzlich schriftlich und geheim in der satzungsmäßig vorgeschriebenen Reihenfolge
                 vorzunehmen.

      (3)    Vor Wahlen ist ein Wahlausschuss von mindestens 3 Mitgliedern zu bestellen, der die Aufgabe hat, die
                 abgegebenen Stimmen zu zählen und zu kontrollieren.

      (4)    Der Wahlausschuss hat einen Wahlleiter zu bestimmen, der während des Wahlganges die Rechte und
                 Pflichten eines Versammlungsleiters hat.

      (5)    Vor dem Wahlgang hat der Wahlausschuss zu prüfen, ob die zur Wahl vorgeschlagenen Kandidaten
                 die Voraussetzungen erfüllen, die die Satzung vorschreibt.

      (6)    Ein Abwesender kann gewählt werden, wenn dem Wahlleiter vor der Abstimmung eine schriftliche Erklärung
                 vorliegt, aus der die Bereitschaft, die Wahl anzunehmen, hervorgeht.

      (7)    Vor der Wahl sind die Kandidaten zu fragen, ob sie im Falle einer Wahl das Amt annehmen.

      (8)    Gewählt ist, wer die meisten gültigen Stimmen erhalten hat. Steht bei Stimmengleichheit nicht fest, wer
                 gewählt worden ist, so findet eine Stichwahl unter den beiden Stimmgleichen statt.

      (9)    Das Wahlergebnis ist durch den Wahlausschuss festzustellen, dem Versammlungsleiter bekanntzugeben
                 und seine Gültigkeit ausdrücklich für das Protokoll schriftlich zu bestätigen.

      (10)    Im Falle eines Ausscheidens von Mitgliedern des Gesamtvorstandes, der Ausschüsse oder der Abteilungen
                 während der Legislaturperiode kann der Gesamtvorstand auf Vorschlag des betreffenden Gremiums
                 ein geeignetes Ersatzmitglied bis zur nächsten satzungsgemäß festgelegten Wahl berufen.

      § 12 Versammlungsprotokolle

      (1)    Über alle Versammlungen sind Protokolle lt. § 7, Ziffer 7, der Satzung zu führen, die innerhalb von 2 Wochen
                 den Mitgliedern des Gesamtvorstandes in Abschrift zuzustellen sind.

      Die Protokolle der Vorstandsitzungen werden ausgehangen, jedoch mit der Einschränkung, dass
                 keine persönlichen Inhalte/Daten veröffentlicht werden dürfen.
      (Ergänzung zur MV 26.04.2009)

      § 13 Inkrafttreten

                 Dies Geschäftsordnung tritt gemäß Beschluss der MV vom 15.04.1983 in Kraft
                 mit Ergänzungen der MV Burbach-Lützeln den 17.03.2018


       

Familiensportgemeinschaft Siegen e.V., Sonnenwinkel, 57299 Burbach-Lützeln
FKK-Sport- und Freizeitgelände im südlichen Siegerland, im Dreiländer-Eck Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz - Gelände-Telefon: 02736 3166 - email: info@fsg-siegen.de

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